DIY-Kosmetik erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Vorteil: Man weiß was drin ist. Hier zeige ich euch, wie es geht.

Zeit für mich ist kostbar. Selten habe ich die Muße für ein längeres Bad mit duftenden Ölen und selbst wenn, fehlten mir oft die finanziellen Mittel für angesagte teure Öle, Badezusätze, Peelings und Cremes. Mit empfindlicher Haut die auf das ein oder andere allergisch reagiert ist es nochmal komplizierter.

DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche

2023 habe ich im Zuge meiner Recherchen für den damaligen Adventskalender einige großartige Tipps und Tricks entdeckt, wie ich mir und auch anderen etwas Gutes tun kann und das für kleines Geld. Gerade mit kleinem Budget fällt es oft schwer Freunde oder Verwandte zu beschenken. Die gefundenen Tipps waren leicht umzusetzen und vom Material her nicht einmal sehr teuer.

Der positive Effekt, etwas für mich zu tun, setzt schon bei der Zubereitung ein. Denn das ist Zeit, die ich mir für mich nehme. Und wenn ihr ehrlich seid, nehmt ihr euch auch viel zu selten Zeit für euch selbst.

Seitdem hat mich das Thema nicht mehr losgelassen und ich stelle euch heute einige Rezepte vor, mit denen ihr großen Eindruck schinden oder euch selbst verwöhnen könnt. Aber zuerst ein paar wichtige Informationen, damit ihr auch viel Freude an eurer DIY-Kosmetik habt.

Material für DIY-Kosmetik– Das benötigt ihr

  • Ein Gefäß zum Schmelzen der Zutaten im Wasserbad. Wenn du keinen speziellen Schmelztopf hast, tut es auch eine saubere Konservendose, eine Metallschüssel oder ein ausrangiertes hohes Glas.
  • Einen Topf für das Schmelzgefäß.
  • Ein bis mehrere saubere Löffel
  • Ein Holzstäbchen
  • Gefäße für die fertige DIY-Kosmetik
  • Evtl. hochprozentigen Alkohol zum Desinfizieren der Gefäße.
  • Heißes Wasser, ggf. Thermoskanne, wenn ihr nicht am Herd arbeiten könnt.
  • Evtl. eine Unterlage, um die Arbeitsplatte oder den Tisch zu schützen.

Haltbarkeit und Hygiene

Eure DIY-Kosmetik wird ohne Konservierungsstoffe und ohne Wasser hergestellt. Also zumindest die Rezepte die ich hier vorstelle. Daher ist es absolut oberstes Gebot so sauber wie möglich zu arbeiten, damit eure DIY-Kosmetik nicht schimmelt oder ranzig wird. Auch nach der Herstellung solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht mit unsauberen Fingern in die DIY-Kosmetik fasst.

DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche

Neben der Hygiene ist auch das Haltbarkeitsdatum der Zutaten zu beachten. Eure DIY-Kosmetik ist maximal nur so lange haltbar, wie auf den Zutaten angegeben.

Um die Tiegel oder Flaschen für eure DIY-Kosmetik zu desinfizieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Glastiegel und -flaschen könnt ihr auskochen und auf einem sauberen Tuch trocknen lassen. Plastikgefäße auszukochen ist keine gute Idee, die wenigsten sind feuerfest. Hier empfiehlt es sich mit hochprozentigem Alkohol zu desinfizieren. Weingeist zum Beispiel gibt es hochprozentig in der Apotheke zu kaufen. Füllt etwas davon in eine kleine Sprühflasche und sprüht euer Gefäß und den Deckel damit ein, kurz einwirken lassen und dann mit einem sauberen Tuch trockenreiben. Alternativ über Nacht trocknen lassen.

Ein weiterer Tipp: Stellt keine großen Mengen her. Lieber öfter kleinere Mengen, die ihr zügig aufbrauchen könnt. So könnt ihr sicher sein, dass eure DIY-Kosmetik nicht alt und ranzig wird oder verschimmelt. Bei meinen Recherchen konnte ich lesen, dass die meisten Cremes und Salben 3 bis 6 Monate haltbar sein sollen. Stellt dennoch lieber kleinere Mengen her. Selbst gemachte Kosmetik ist in der Regel sehr ergiebig. Für mein Orangen-Duschpeeling habe ich ein Bügelglas mit 200ml Fassungsvermögen verwendet und konnte damit zehn Mal duftendes Urlaubsfeeling genießen. Ihr seht, es wird wirklich wenig benötigt.

DIY-Kosmetik – Orangen-Dusch-Peeling

Wie eingangs schon erwähnt, ist mein Budget immer recht knapp. Gespart habe ich dann meistens an mir, damit zumindest die Kinder so gut es ging versorgt sind. Die Idee das Orangen-Dusch-Peeling mal auszuprobieren, kam mir kurz nach Weihnachten.

DIY-Kosmetik: Orangen-Duschpeeling

Eine liebe Freundin hatte mir eine Kiste köstlicher Orangen aus Spanien geschickt. Bio-Orangen natürlich, deren Schale sich für diverse Rezepte gut verarbeiten lässt. Unter anderem zu Orangen-Zucker.

In dem von mir entdeckten Video wurde getrocknete Orangenschale und Zucker getrennt angegeben. Ok, ich hatte keine Orangenschale separat getrocknet, aber dafür wunderbar duftenden Orangenzucker. Der muss es doch auch tun dachte ich. Spoiler: Ja sogar mehr als gut.

Zutaten:
100g BIO Kokosöl
100g Zucker
1EL getrocknete Orangenschalen
Alternativ eben 100g Orangenzucker
Du benötigst:
1 Topf fürs Wasserbad
1 Gefäß zum Schmelzen (hoch)
1 Holzstab zum Rühren
1 Gefäß* für das fertige Duschpeeling (200ml)
Zubereitung: Koche zuerst Wasser im Wasserkocher (spart Energie) und fülle es anschließend in einen Kochtopf.
In einem zusätzlichen Hohen Gefäß gibst du nun das Kokosöl und lässt es langsam schmelzen. Sobald sich das Kokosöl verflüssigt hat, gibst du den Zucker und die getrockneten Orangenschalen dazu. Oder eben den Orangenzucker.
Nimm das Gefäß aus dem Wasserbad und rühre nun gut um, damit das Öl den Zucker umschließen kann.
Lasse das fertige Orangen-Duschpeeling nun im geöffneten Glas ganz auskühlen. Das ist wichtig, damit sich kein Kondenswasser bilden kann, welches dein Peeling verderben lässt.

Danach das Glas verschließen und die nächste Dusche genießen.

Anwendung: Nach dem du deinen Körper in der Dusche gereinigt hast, nimmst du etwas von deinem Orangen-Duschpeeling und reibst damit nach und nach deinen Körper ein. Der Duft entspannt und erinnert an einen warmen Urlaubstag. Danach spülst du mit klarem Waser alle Rückstände ab.

Wenn Du Zeit hast, lasse deinen Körper an der Luft trocknen und genieße den frischen Duft. Durch das Kokosöl kannst du auf eine Bodylotion verzichten. Deine Haut ist nun streichelzart und mit Feuchtigkeit versorgt. Das Kokosöl sorgt für eine Schutzschicht auf deiner Haut. Ohne diese Pflege benötigt deine Haut ca. 2 Stunden um selbst wieder eine Schutzschicht aufzubauen.

Mein Tipp: Man sagt Zitrusdüfte geben Klarheit und Frische, daher ist die Anwendung am Morgen oder vor einem anstrengenden Abend sinnvoll. Für Ruhe, Entspannung und hautberuhigendes Duschpeeling ist zum Beispiel Lavendel ideal oder auch Kamille. Wenn Du dich näher mit dem Thema Düfte und Wirkung auseinandersetzen möchtest, findest du dazu viele Tipps im Internet.

Du kannst auch kleinere Gläser oder Tiegel* verwenden und zu besonderen Gelegenheiten verschenken. Aber Vorsicht. Da keine Konservierungsstoffe verwendet werden, ist das Peeling nicht ewig haltbar.

Da das mit dem Orangen-Duschpeeling so wunderbar geklappt hat, habe ich mich auf die Suche nach weiteren DIY-Kosmetik Rezepten gemacht. Idealerweise sollten dabei Zutaten verwendet werden, die ich zuhause habe und ich nur wenig zukaufen musste. Für das nächste Rezept war es die Kakaobutter, die noch fehlte. Wichtig finde ich in dem Zusammenhang zu erwähnen, dass man darauf achten sollte, nur Biowaren zu kaufen und nach Möglichkeit Fairtrade. Gleiches gilt für alle Zutaten der DIY-Kosmetik. Ja es kostet mehr. Aber ihr könnt in den meisten Fällen sicher sein, dass es sich um sichere Produkte handelt, die keine weiteren versteckten Zusatzstoffe enthalten. Und meist ist es sogar günstiger, aber dazu später mehr.

Handcreme mit Lavendelduft

Eine wunderbare Hand- oder Körpercreme, oder doch eher Salbe, die schnell zubereitet ist und wunderbar pflegt habe ich dann auch gefunden. Das Rezept wird auf vielen verschiedenen Seiten vorgestellt und ist wirklich sehr einfach.

DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche
Zutaten:

50g Kakaobutter
40g Kokosöl
1EL Oliven- oder Mandelöl (für die Pflege)
Ein paar Tropfen ätherisches Öl nach Wahl.

Du benötigst:
1 Topf fürs Wasserbad
1 Gefäß zum Schmelzen (hoch)
1 Holzstab zum Rühren
1 Gefäß* für die fertige Salbe (200ml)
Zubereitung:Kokosöl, Kakaobutter im Wasserbad schmelzen, das Ölivenöl und die ätherischen Öle hinzugeben, gut verrühren und dann in ein oder mehrere sterile Gläser abfüllen. Über Nacht bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Im Kühlschrank geht das zwar auch, jedoch bildet sich mittig eine unschöne Vertiefung und es können Risse entstehen.

Die Salbe eignet sich nicht nur für die Handpflege, sondern ist auch perfekt für rauhe Stellen an Beinen und Ellbogen. Regelmäßig angewendet wird die Haut streichelzart. Da in der Creme kein Wasser enthalten ist, empfiehlt es sich sie direkt nach dem Waschen oder Duschen aufzutragen, wenn die Haut noch feucht ist. Ich persönlich verwende sie meistens am Abend vor dem Schlafen gehen. So hat die Creme Zeit einzuziehen und die Haut ausreichend Ruhe zum Regenerieren.

Hinweis: Je nach Jahreszeit ändert sich die Konsistenz der Salbe. In warmen Sommermonaten kann die Salbe recht flüssig werden im Zimmer. Dann empfiehlt sich dann doch eher der Kühlschrank oder ein anderer kühler Ort im Haus zur Aufbewahrung. Aber das müsst ihr selbst entscheiden.

Wie gut die Salbe wirklich ist, zeigte sich bei einem Telefonat mit meiner Freundin. Ihr Mann ist Schreiner und hat wirklich immer Reibeisenhände. Seit er die Salbe verwendet, sind auch seine Hände viel angenehmer geworden. Naja, seine Frau muss es ja wissen 😉DIY-Kosmetik ist also auch für Männer gut geeignet.

Meine Freundin hatte dann noch eine andere Verwendung für die Salbe entdeckt. Da ich die Salbe mit Lavendelöl zubereitet habe, hat sie die Salbe abends vor dem Schlafengehen nicht nur auf ihren Händen verteilt, sondern auch auf Hals und Brust. Der beruhigende Effekt des Lavendels verhalf ihr nach ihrer Meinung, zu einem tiefen und erholsamen Schlaf, der seit der Flut 2022 sich nur sehr selten einstellt. Es kann am Lavendel gelegen haben, jedoch auch daran, dass sie sich mal ein paar Minuten Zeit für sich genommen hat. Oder daran, dass sich jemand um sie und ihre Sorgen gekümmert hat. Egal warum, ihr hat es gut getan 😉

Lavendel soll eine regenerierende Wirkung besitzen. Demnach wird das Wachstum der Hautzellen angeregt und vorbeugend gegen Hautalterung wirken aber auch unterstützend nach einem Sonnenbrand. Es wirkt beruhigend auf die Haut und soll Insektenstiche schneller abklingen lassen. Es kann jedoch keine medizinische Behandlung ersetzen. Im Notfall daher bitte eine Arztpraxis aufsuchen. Darüber hinaus sollet ihr auf die Qualität achten. Billige ätherische Öle können mehr schaden als nutzen.

DIY-Kosmetik Lippenbalsam

Kommen wir zum letzten Rezept für heute. Ein pflegender Lippenbalsam mit Bienenwachs, Sheabutter und Kokosöl. Meiner Freundin, die mit dem Orangen, erzählte ich von der wohltuenden Wirkung der Lavendelsalbe, die ich für meine Freundin, die mit der Flut, zubereitet hatte. Wir sprachen ein wenig über Öle, Zutaten und da ihr Mann Imker ist, fragte ich sie, wo ich Bienenwachs herbekommen könnte. Er selbst verwendet das Deckelwachs, um neue Zwischenwände für seine Bienenstöcke anzufertigen, kann also leider kein Bienenwachs abgegeben. Im letzten Sommer haben wir die beiden während der Erntezeit besucht und fleißig geholfen und auch genascht.

Im Grunde kann man beim Imker seines Vertrauens nachfragen, ob er Bienenwachs übrighat, dass er evtl. abgeben oder verkaufen würde. Dieses Bienenwachs ist unbehandelt und reiner geht es wirklich nicht.

Selbst gemachter Lippenbalsam für unter EINEM EURO

Hat man diese Möglichkeit nicht, kauft man Bienenwachs* in Bioqualität und Fairtrade im Internet. Wichtig ist, dass das Bienenwachs für DIY-Kosmetik nicht behandelt oder raffiniert(gebleicht) wurde. Natürliches Bienenwachs hat eine gelbliche Färbung, während behandeltes Bienenwachs weiß ist. Und wer weiß schon mit was es behandelt wurde. Für meine Haut oder für Kerzen, Wachstücher usw. möchte ich so etwas nicht haben.

Aber zurück zum Thema. Meine Freundin fackelte nicht lange und bestellte für mich Bienenwachspastillen, ein sehr hochwertiges Lavendelöl und Kerzendochte, noch bevor ich irgendwas sagen konnte. Jetzt kann ich für meine andere Freundin noch ein paar andere wohltuende Geschenke zaubern.

Für den Lippenbalsam braucht es wie schon erwähnt nicht viel. Mit der folgenden Menge können 3 bis 4 kleine Tiegel gefüllt werden. Ich hatte noch welche von dm. Die sind schön klein und passen in jede Tasche.

Zutaten:
  • 10g Sheabutter
  • 10g Bienenwachs
  • 10g Kokos- oder Olivenöl (für die Pflege)
Du benötigst:
1 Topf fürs Wasserbad
1 Gefäß zum Schmelzen (hoch)
1 Holzstab zum Rühren
1 Gefäß für den fertigen Lippenbalsam
Zubereitung: Gib alle Zutaten wie gewohnt in ein hohes Glas und schmelze sie im warmen Wasserbad. Die Bienenwachspastillen benötigen etwas mehr Zeit, da sie einen höheren Schmelzpunkt haben, also Geduld. Ich habe dazu Wasser im Wasserkocher erhitzt und in einen Topf gegossen. Herd Stufe 1 und so die Temperatur gehalten. Bitte nicht kochen lassen.

Ist alles geschmolzen, rührt ihr mit einem Holzstäbchen oder Löffelstiel nochmal gut um, damit sich alle Bestandteile gut vermischen und füllt sie dann zügig in kleine Tiegel* und lasst sie abkühlen.

Der DIY-Kosmetik Lippenbalsam ist fest, kann also auf Wunsch auch in eine Lippenstiftform* gefüllt werden. Optional kannst du aber auch noch Farbpigmente in die Flüssigkeit geben und wenn du magst, noch ein Aroma deiner Wahl.

Meine Tochter war übrigens begeistert und hat sich direkt einen der Tiegel geschnappt. Da sie sehr wählerisch ist, kann man das wohl als Kompliment betrachten.

Besonders gut gefällt mir an dem Lippenbalsam, dass er Geschmacksneutral ist, ein angenehmes Gefühl auf den Lippen hinterlässt und lange hält. Also auch hier ist die kleine zubereitete Menge sehr ergiebig, du kommst also sehr lange damit aus.

Mein Tipp: Auf einer Handarbeitsseite wurde eine schnell einziehende Creme oder Salbe vorgestellt, die von den Zutaten her genauso zusammengestellt war wie dieser Lippenbalsam. Ich habe es ausprobiert und ja man kann dien selbst gemachten Lippenbalsam auch als Handcreme verwenden.

Ich erwähnte weiter oben die Kosten für DIY-Kosmetik und habe anhand vom Lippenbalsam eine Kostenaufstellung gemacht. Der Preis für 30g Lippenbalsam liegt bei unter einem Euro. Bedenkt man die hochwertigen Zutaten, ist das ein Schnäppchen im Vergleich zu den Produkten namhafter Hersteller.

Für den Lippenbalsam entstanden folgende Kosten für die Zutaten. Nicht berücksichtigt sind Transportkosten, denn der eine kann die Zutaten lokal besorgen andere nur über das Internet beziehen.

  • 10g Sheabutter : 0,10€
  • 10g Bienenwachs: 0,30€
  • 10g Kokosöl : 0,08€

Das wars. Mehr kosten die 30g selbst gemachten Lippenbalsam nicht.

Zum guten Schluss

Das waren jetzt drei einfache Rezepte für kleines Geld. Auch wenn Shea- und Kakaobutter, sowie der Bienenwachs etwas kosten, lohnt es sich die Zutaten nach und nach anzuschaffen. Sie sind gut und relativ lange haltbar, sehr ergiebig und lassen sich in vielen Produkten verarbeiten. Als Geschenk aus der Küche sind die Cremes, Salben und Peelings unschlagbar.

DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche

Noch ein Wort zu den ätherischen Ölen. Auch hier ist es wichtig auf Qualität zu achten. Billigprodukte können mehr Schaden anrichten als sie guttun. Vielleicht habt ihr schon mal irgendwo in einem Raum gesessen wo ein Duftöl euch im wahrsten Sinne des Wortes Kopfzerbrechen (Kopfschmerzen) bereitet hat. Ich gehe gerne in die Apotheke meines Vertrauens und lasse mich beraten. Der Apotheker bestellt dann das für mich passende Öl und ich weiß, dass es unbedenklich ist.

Natürlich gibt es viele Anbieter von ätherischen Ölen und Wässerchen usw. Primavera ist da zu nennen, wovon ich auch schon das ein oder andere Öl ausprobieren konnte.

Ich verwende ätherische Öle auch gerne für erfrischende Raumspray oder Textilerfrischer. Auch hier konnte ich feststellen, dass sich die eigene Herstellung durchaus lohnt. Mit Lavendel für ein gutes Schlafklima, zitronige Düfte z.B. da wo ich arbeite für frischen Schwung und klare Gedanken.

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DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche

Selbst gemachte Kosmetik kann auch das Budget entlasten. Darüber hinaus schonst du die Umwelt, wenn du nachhaltig Rest verbrauchst, auf nachhaltige Verpackung achtest und das ein oder andere ausprobierst. Auf Twitter haben User 2022 viele tolle Tipps zusammengetragen, die du hier nachlesen kannst.

DIY-Kosmetik – Zeit für mich

Selbst gemachte Kosmetik ist nicht nur Umweltschutz oder Geld sparen. DIY-Kosmetik bedeutet ich nehme mir Zeit für mich. Schon während der Zubereitung, die auch etwas Meditatives hat, nehme ich mir automatisch Zeit für mich und mein Wohlbefinden. Ich wähle bewusst die Zutaten nach meinen Bedürfnissen aus. Aus Geldmangel habe ich selten Cremes oder Lippenbalsam gekauft. Andere Dinge waren wichtiger. Ich habe mich und meine Bedürfnisse vernachlässigt.

Dabei ist eine intakte Haut wichtig für die Gesundheit, ist sie doch unser größtes Organ. Wird sie rissig und spröde können Bakterien eindringen und unangenehme Reizungen bis hin zu Entzündungen hervorrufen. Die nötigen medizinischen Salben kosten wiederum Geld, das in den wenigsten Fällen vorhanden ist. Mit einfachen selbst gemachten Cremes, deren Zutaten oft im Haushalt zu finden sind, beugt man nicht nur vor, sondern tut sich selbst etwas Gutes. Nicht zuletzt, wenn nach dem Duschen oder zwischendurch die DIY-Kosmetik verwendet wird. Es ist dennoch sinnvoll darauf zu achten, ob man die Zutaten verträgt. Stellt grundsätzlich die kleinste Menge her, falls es doch nicht passt, dass der Verlust nicht zu groß ist.

DIY-Kosmetik – Wohlbefinden aus der Küche

Wusstest du, dass du nicht nur Kosmetik, sondern auch viele andere alltägliche Produkte selber herstellen kannst? “Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie” verspricht das Buch aus dem Smarticular Verlag. Ich selbst stöbere gerne auf der Webseite und habe schon viele Tipps und Tricks ausprobiert. Wie zum Beispiel den selbst gemachten Backofenreiniger bei übergelaufenem und eingebranntem Frittierfett eine echt große Hilfe.

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