Erstveröffentlicht: 2021 · Zuletzt überarbeitet: April 2026 · 2. Fassung

Mit dem Smartphone Geld sparen oder sogar etwas dazuverdienen? Geht. Was eins dabei wissen und beachten muss, erkläre ich hier.

Einige Empfehlungen in diesem Artikel kommen von Twitterusern – von echten Menschen, die ihre Erfahrungen geteilt haben. Genau das ist der Geist dieser Serie: von Usern für User.

Und direkt vorab ein wichtiger Hinweis: Bei Bezug von Sozialleistungen ist Vorsicht geboten. Nicht alles was hier vorgestellt wird, lässt sich bedenkenlos nutzen wenn eins Bürgergeld oder andere Leistungen bezieht. Im Zweifel bitte Fachberatung suchen – mehr dazu weiter unten.

In diesem Teil:

  • Payback, Lidl Plus, Globus, Fressnapf, REWE und dm – Punkte sammeln und Rabatte sichern

  • Sicherheitshinweise für Cashback und Produkttests

  • GFK Meinungsumfragen und REWE Produkttester selbst getestet

  • Cashbackportale, Gratis-Testaktionen und Groupon – Tipps von @sontka

  • Meinungsumfragen und Produkttests – Tipps von @SwoopSwoopchen

Mit Payback Punkte sammeln und Geld sparen

Payback-App und Kundenkarte – Punkte sammeln und Geld sparen

Wenn ich kann, sammle ich Payback-Punkte. Glücklicherweise gibt es dafür inzwischen eine App, denn die Karten verbummele ich gerne. Die gesammelten Punkte sind meine eiserne Reserve: Ist das Geld am Monatsende knapp, kaufe ich das Nötigste damit ein.

Ich habe darüber auch schon neue SIM-Karten fürs Handy bestellt oder Gutscheine für IKEA eingelöst. Natürlich braucht es Zeit, bis genug Punkte zusammenkommen – aber sie kommen.

Wo wir sammeln oder gesammelt haben: REWE · dm · Fressnapf · Deichmann · Dehner · MediaMarkt · Depot · Sixt · Telekom · Lieferando

Geschenke mit Payback-Punkten kaufen

Andere sammeln gezielt für Weihnachtsgeschenke – die Prämienangebote sind nicht schlecht. In Punkten umgerechnet manchmal etwas teurer als im Laden, aber am Ende ist es eine Prämie für die eins nicht extra zahlen muss.

Die Payback-App haben inzwischen auch meine Kinder installiert. Gehen sie alleine einkaufen, sammeln sie automatisch mit – das kommt uns allen zugute. Manchmal gibt es auch Spiele oder Aktionen in der App, die die Kinder übernehmen und dabei Punkte oder Rabattgutscheine erspielen.

Mit Lidl Plus sparen

Mit der Lidl Plus App spart eins den einen oder anderen Euro – und was ich besonders praktisch finde: der Kassenbon kommt direkt aufs Handy und ist in der App abrufbar. Ideal für jemanden wie mich, der Zettel auf dem Weg nach Hause verliert.

Es gibt extra Rabatte, Gewinnspiele und ein Sparprogramm mit weiteren Vorteilen je nach Einkaufsvolumen.

Globus Stammkundenkarte – Geld zurück bar auf die Kralle

Von der Globus Stammkundenkarte bin ich wirklich begeistert. Das Prinzip ist einfach: einkaufen, Karte zeigen, Betrag wird gespeichert – nach 12 Monaten gibt’s Geld zurück. Bar. Direkt in die Hand.

Der Bonus hängt vom Jahresumsatz ab:
● 3 % Bonus ab 1.500 €
● 5 % Bonus ab 2.500 €
● 10 % Bonus ab 5.000 €

Ich konnte damit 2021 tatsächlich den Ausflug zur ersten Covid-Impfung meiner Kinder finanzieren: Sprit für 800 km, Mittagessen im IKEA, für jedes Kind ein Stofftier – und Verpflegung für unterwegs.

Wer einen Globus Baumarkt in der Nähe hat und regelmäßig renoviert, saniert oder im Garten werkelt: die Stammkarte lohnt sich. Beantragen geht schnell an der Kasse oder am Infoschalter.

Die Globus Baumarkt App bietet zusätzlich nützliche Tools: Lineal · Wasserwaage · Winkelmesser · Materialrechner · Barcodescanner

Tipp: Auch der Globus Supermarkt ist inzwischen im Payback-System – Punkte sammeln und in der Markthalle einlösen.

Fressnapf – 5 % Friendsrabatt plus Payback Punkte

Die Fressnapf-App lohnt sich für alle mit Haustieren oder Gartenliebhaber die Vögel und Co. regelmäßig füttern. Friendsrabatt von 5 % sofort beim Einkauf, dazu Payback-Punkte und Payback-Coupons gleichzeitig einlösen. Da kommt mit der Zeit ein ordentlicher Betrag zusammen.

REWE App – eigenes Guthaben-System und Scan & Go

Rewe

Die REWE App hat sich verändert: Payback-Punkte gibt es dort nicht mehr. Stattdessen bietet REWE ein eigenes System bei dem beim Einkaufen Guthaben angespart wird – kein Punkte-System im klassischen Sinne, sondern direkt Geld das sich auf dem Konto ansammelt. Dazu gibt es Coupons und wechselnde Aktionen auf ausgewählte Waren.

Scan & Go bleibt ein praktisches Feature: Produkte selbst scannen, dann an der Expresskasse bezahlen. Spart Zeit – besonders wenn es schnell gehen muss.

dm App – Rabatte plus Payback

Immer mehr Anbieter kombinieren ihre eigene App mit Payback – dm macht das auch. Die App bietet attraktive Rabatte, Aktionen und viele Produktinformationen. Wer bei dm regelmäßig einkauft sollte unbedingt mal reinschauen.

dm -drogeriemarkt

Sicherheitshinweise – bitte vorher lesen!

Illustration zu sicheren Passwörtern – Schutz bei Online-Aktionen und Apps

Bevor ich die Tipps von @sontka und @SwoopSwoopchen vorstelle, gibt es einige Hinweise die wirklich wichtig sind. Legt euch für solche Aktionen eine separate E-Mail-Adresse an. Und zwar aus diesen Gründen:

  • Bei manchen Angeboten werdet ihr mit Mails überflutet

  • E-Mail-Adressen werden gerne an Drittanbieter weiterverkauft

  • Eine separate Adresse schützt davor, versehentlich eine Phishing-Mail zu öffnen die aussieht als käme sie von der Bank, PayPal oder Amazon

  • Und bitte: macht euch vernünftige Passwörter!

  • Lest die AGB und das Kleingedruckte genau durch

Wie eins ein sicheres Passwort erstellt: Sucht euch einen Satz aus den eins sich gut merken kann.

Ohne Leerzeichen: IchmöchteProdukttesterbeiRewewerden

Tauscht nun bestimmte Buchstaben gegen Zahlen oder Sonderzeichen:
● a = 4
● e = 3
● i = ! oder 1
● o = 0
● s = 5 oder § (falls Sonderzeichen erforderlich)

Ergebnis: !chmöcht3Pr0duktt3§t3rb31R3w3w3rd3n
Ein sicheres Passwort das eins sich trotzdem merken kann. Praktisch, oder?

 

Rechtslage bei Bürgergeld – wichtiger Hinweis

Produkttest-Erstattungen gelten laut einem Urteil nicht als Einkommen bei Hartz IV / Bürgergeld. Ich habe das bei einer Expertin nachgefragt, die keine gegenteiligen Informationen finden konnte. Dennoch: lieber vorsichtig sein und im Zweifel Fachberatung suchen.
Link: Hartz IV: Erstattung gekaufter Testprodukte ist kein Einkommen

Vorsicht bei unrealistischen Versprechen: Angebote wie „1.000 € und mehr im Monat legal dazuverdienen“ sind Unsinn. Ich habe selbst zu Anfang meiner Texterkarriere für 1 Cent pro Wort getextet – das ist ein echter Knochenjob. Eins müsste 18 Stunden am Tag arbeiten um auch nur annähernd solche Summen zu erreichen. Meinungsumfragen brauchen Zeit – sucht euch die aus die eins wirklich nebenbei erledigen kann.

Meinungsumfragen und Produkttests – Tipps von @SwoopSwoopchen

Einkaufstaschen und Smartphone – Cashback und Rabatte beim Online-Shopping

Ich bin ein Freund von Produkttests. Rewe z.B. hat eine eigene App dafür. Man bewirbt sich, bekommt dann den Code und bekommt das Produkt kostenlos. Danach kann man es in der App ehrlich bewerten. Muss man aber nicht. Sowas bieten einige Hersteller an.

Man kann auch an Meinungsumfragen teilnehmen. Es steht immer dabei wie lange sie dauern und wie die Bezahlung ist. Man kann sie abends beim Fernsehen bequem nebenbei machen. Gibt immer zwischen 0,50–3 €. Auf Dauer summiert sich das.

GFK ConsumerScan – Meinungsumfragen

Nach einer zugegeben aufwendigen Anmeldung kann eins nach dem Einkaufen alle gekauften Produkte scannen und zusätzlich den Kassenbon einscannen – dafür gibt es Punkte. Je aktiver eins ist, desto schneller sammeln sich Punkte im Prämienshop an. Darunter zum Beispiel IKEA-Gutscheine.

Hinweis: Apps und Angebote in diesem Bereich ändern sich regelmäßig – lohnt sich, die aktuellen Konditionen direkt bei GFK nachzuschauen.

REWE Produkttester

Bei der Anmeldung gibt eins einige Informationen an – je mehr, desto größer das Angebot an Testprodukten. Täglich kommen keine hundert Angebote, aber ab und an gibt es ein neues. Eins bewirbt sich über die App und wird mit etwas Glück ausgewählt.

Dann bekommt eins einen Gutschein in der App, löst ihn beim Einkaufen ein – Produkt aufs Band legen, Gutschein scannen, Betrag wird sofort abgezogen. Zuhause in Ruhe testen, Bewertung abgeben. Fertig.

Shoppen und Sparen – Tipps von @sontka

Cashbackportale:

Payback kennt eins ja – aber auch für Online-Shopping gibt es Portale über die eins Geld zurückbekommt wenn eins bei teilnehmenden Partnern einkauft. Zum Beispiel shoop oder topcashback.

Gratis-Testaktionen:

Bei mydealz einen Schlagwortalarm auf GZG (Geld-zurück-Garantie) setzen. Viele Firmen bieten Testaktionen an – eins muss in Vorleistung gehen, bekommt den Preis aber erstattet. Gibt es regelmässig für Pflegeprodukte, Waschmittel oder Lebensmittel.

Groupon:

Viele Events, Restaurantangebote und Produkte zum günstigen Preis. Tipp von @sontka: Den Kauf vorher über shoop abwickeln – dann gibt es zusätzlich noch Cashback obendrauf.

Comic-Pinf schockiert vor Supermarkt-Kühlregal mit Cheater-Stempel – Geld sparen mit Apps und Alltagstipps

Teil 1 – Apps, Webseiten und Alltagstipps Von Mogelpackungen bis Foodsharing: Welche Tricks beim Einkaufen wirklich helfen, wie eins mit Kochkiste und French Press Energie spart – und warum eine Google-Tabelle am Kühlschrank Gold wert ist.

Comic-Pinf mit leerem Geldbeutel im Supermarkt – Hygieneprodukte selber machen und Geld sparen

Teil 2 – Hygieneprodukte selber machen Seife, Haarspülung und Waschmittel selbst herzustellen spart Geld und schont die Umwelt – und ist einfacher als eins denkt. Mit Tipps aus der Twitter-Community und einem ehrlichen Blick auf die Realität wenn die Waschmaschine kaputt geht.

Comic-Pinf skeptisch vor Smartphone mit durchgestrichenem Nebenverdienst-Versprechen – Geld sparen mit Rabatt-Apps und Cashback

Teil 3 – Rabatt-Apps, Punkte und Cashback Mit dem Smartphone Geld sparen oder sogar etwas dazuverdienen? Geht – wenn eins weiß wie. Payback, Cashbackportale, Produkttests und Meinungsumfragen im Überblick, mit Tipps von @sontka und @SwoopSwoopchen.

Buchempfehlung Selber machen statt kaufen Haut und Haar vom Smarticular Verlag mit selbst gemachtem Orangen-Duschpeeling

Wer noch tiefer in die Welt der selbst gemachten Körperpflege eintauchen möchte, dem empfehle ich „Selber machen statt kaufen – Haut und Haar“ vom Smarticular Verlag. Peelings, Cremes, Shampoos, Deodorant und vieles mehr – alles aus natürlichen Zutaten, verständlich erklärt und wirklich alltagstauglich. Ich stöbere selbst immer wieder gerne darin.

Auf einer schwarzen Platte liegt ein Handtuch mit Kochlöffeln. Daneben eine Grafik im Buchformat "Pfiffige Frühstücksideen - Für Zuhause und unterwegs - Gesund muss nicht immer langweilig sein" Test auf dem Bild: Mein Dankeschön für deine Anmeldung zum Newsletter.

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Eure Pinf

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„Kochen ohne Strom – Das Notfallkochbuch“

– ist ein gemeinsames Projekt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bonner Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und weiterer Hilfsorganisationen. Es enthält 50 praxiserprobte Rezepte für Alltag, Camping und Notfall sowie wichtige Tipps zu Stromausfall, Vorratshaltung und Wasserversorgung. Das Buch zeigt, wie man auch ohne funktionierende Küche nahrhaft und schmackhaft kochen kann – und ist damit eine wertvolle Vorbereitung für den Krisenfall.

Grauer Kochsack aus Baumwollstoff mit rotem Zugband auf einer Küchenarbeitsfläche, im Hintergrund eine Person beim Kochen

Kochsack selber nähen und Energiesparen

Ich habe für euch eine kostenlose Anleitung zum Download erstellt.

  • Schritt für Schritt Anleitung
  • Materialliste
  • Tipps und Infos
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Wer mit dem Einkochen anfängt, braucht eine verlässliche Grundlage. Das Einkochbuch von Weck ist genau das – ein Klassiker der Vorratshaltung mit vielen Rezepten, Grundregeln und Tipps rund ums Einkochen, Einmachen und Haltbarmachen.

Von Marmelade über Gemüse bis hin zu Fleischkonserven – hier findet eins alles was eins für den Einstieg und darüber hinaus braucht.

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Hier gibt es einen Überblick über die aktuellen Web-Seminare und weitere digitalen Veranstaltungen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Trier Stadt, bietet die LZG RLP Ihnen regelmäßige Online-Angebote zu Bewegung, Ernährung oder Entspannung. Eine Anmeldung ist i.d.R. nicht notwendig.

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