»Armut & System«2026-05-07T06:46:17+02:00

Armut ist kein Schicksal.
Es ist das Ergebnis politischer Entscheidungen.

 

Armut ist kein Schicksal.

Nicola Dülk schreibt über Armut in Deutschland – faktenbasiert, politisch, aus eigener Betroffenheit.

Es ist das Ergebnis politischer Entscheidungen.

Armut Deutschland politisch – Nicola Dülk schreibt auf
zeit-fuer-gesundheit-trier.de über Armut, psychische Gesundheit
und Grundsicherung. Faktenbasiert, aus eigener Betroffenheit.
Serien, Analysen, Kommentare – mit Paragraphen und seriösen Quellen.

WER ICH BIN

Ich lebe seit zwanzig Jahren in Armut. Als Alleinerziehende, als pflegende Angehörige, lange Zeit erwerbslos. Heute Teilzeit in der Verwaltung – und trotzdem arm. Weil das System nicht dafür gebaut ist, Menschen wie mich aufzufangen.

Aus dieser Erfahrung heraus schreibe ich. Nicht als Beobachterin. Als jemand, die es kennt. Ich leite eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischer Belastung in der Erwerbslosigkeit und engagiere mich vor Ort in Trier mit eigenen Projekten zum Thema Armut.

Diese Texte entstehen, weil Schweigen keine Option ist.

DIESE RUBRIK

»Armut & System« ist eine politische Rubrik. Hier erscheinen Analysen, Kommentare und Serien über Armut in Deutschland – mit Paragraphen, Zahlen und seriösen Quellen. Destatis. BMAS. Paritätischer Wohlfahrtsverband. RKI. Keine Behauptungen ohne Beleg.

Der Unterschied zu anderen Texten über Armut: Dieser hier kommt von innen.

DIE SERIEN

Was nicht gezählt wird

Suizid, Depression, Armut – und ein System, das den Zusammenhang nicht benennen will. Eine sechsteilige Serie. Mit Statistiken, Paragraphen und der Frage, warum.

 

Ab September 2026: Die Serie „Was nicht gezählt wird“ –

6 Artikel über Armut, psychische Erkrankung und ein System, das beides unsichtbar macht

Bisher erschienen

Von der „faulen Armutsbetroffenen“ zur anerkannten Fachkraft: Mein Weg aus dem Stigma

„Du bist faul, ein Schmarotzer, dir sollte man die Kinder wegnehmen.“ Solche Sätze musste ich mir anhören – über Jahre. Dabei war ich nie arbeitslos, nur erwerbslos. Ich habe Kinder allein großgezogen, Angehörige gepflegt, trotz Krankheit gekämpft, geteilt, geholfen, beraten. Heute bin ich Projektleiterin, Verwaltungskraft, Bildungsreferentin – und: Fachkraft. Doch der Weg dahin war steinig, voller Vorurteile und Widerstände. Ich erzähle meine Geschichte, weil ich weiß, dass sie vielen Mut machen kann: Armut ist kein Makel. Engagement zählt. Und Anerkennung ist kein Luxus, sondern überfällig.

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